
PCFF erklärt sich tief bewegt von dieser Würdigung seiner langjährigen Arbeit zur Förderung von Versöhnung, Dialog und Gewaltfreiheit zwischen Israelis und Palästinenser:innen. Die Nominierung wurde von der Friedensaktivistin Sharon Dolev eingereicht und wird vom International Peace Bureau (IPB) unterstützt.
In der Nominierung heißt es, PCFF zeige, „dass die wahre moralische Entscheidung zwischen denen liegt, die sich für eine gemeinsame Menschlichkeit einsetzen, und denen, die Gewalt aufrechterhalten. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Parents Circle – Families Forum würde als Katalysator für Veränderungen dienen, die Stimmen ziviler Gemeinschaften verstärken, denen es derzeit an Sichtbarkeit mangelt, und die weltweite Aufmerksamkeit auf Versöhnung statt auf einseitige Unterstützung lenken.“
Ayelet Harel und Nadine Quomsieh, Co-Direktorinnen von PCFF: „Wir danken Sharon Dolev, dass sie uns für den Friedensnobelpreis nominiert hat. Die Entscheidung der trauernden palästinensischen und israelischen Familien, gemeinsam für Versöhnung zu arbeiten, ist mutig und außergewöhnlich. Das ist insbesondere in einer Zeit so, in der unsere Realität von Angst, Tod, Unterdrückung und Rache geprägt ist. Unsere Entschlossenheit, uns zu begegnen, einander zuzuhören und Brücken der Menschlichkeit und des gegenseitigen Verständnisses zu bauen, sendet eine wichtige Botschaft an die internationale Gemeinschaft. Sie zeigt, dass aus Schmerz und Verlust Hoffnung wachsen kann, und dass wir gemeinsam Hoffnung für die Zukunft, für uns und das Leben unserer Kinder, demonstrieren müssen.“

